Krallenpflege beim Hund

Die Frage, ob das Krallenkürzen wirklich notwendig ist, gibt immer wieder zu Diskussionen Anlass. Dies nicht zuletzt weil sie nicht eindeutig mit „Ja oder Nein“ beantwortet werden kann.

Richtig ist, dass bei vielen Hunden die Krallen nicht oder nur ganz selten geschnitten werden müssen, da sie sich von alleine abnutzen oder vom Hund abknabbert werden.

Gerade ältere Hunde haben jedoch oft zu lange Krallen. Daneben spielen aber auch Veranlagung sowie Rasse und Grösse eine wichtige Rolle. In meinen Trainings und auch auf Fotos sehe ich daher öfters Hunde mit zu langen Krallen. Selbst bei meinen Hunden, die täglich auf Asphalt laufen, muss ich die Krallen regelmässig kürzen. Dies sicherlich nicht zuletzt, weil wir dort keine schnellen Bewegungsspiele machen, bei denen sie die Krallen einsetzen und dadurch abschleifen.

Das extremste Beispiel in meinen Kursen war eine englische Bulldogge. Schon in der ersten Stunde fiel mir auf, wie schlecht sie zu Fuss war. Ich bat den Besitzer, ihre Krallen bis zum nächsten Mal zu kürzen. Und tatsächlich, bereits in der nächsten Stunde stand sie schon viel besser auf ihren Pfoten und auch ihr Gangbild hatte sich verbessert.


DAS PASSIERT, WENN KRALLEN ZU LANG WERDEN

Werden die Krallen nicht regelmässig gekürzt, durch natürlich Abnutzung oder Rückschnitt, wachsen sie immer weiter und berühren irgendwann den Boden



Krallen ragen über
die Pfotenballen hinaus

Krallen drücken
die Zehen hoch

Krallen drücken Zehen hoch
& Pfotengelenk nach hinten

Daumenkralle ist
rund gewachsen

Um diese Bodenberührungen auszugleichen, wird die Zehenstellung verändert und damit auch das Gangbild. Denn bei jedem Schritt stört die Kralle und es kommt durch den Druck auf das Krallenbett zu Schmerzen in den Pfoten.

Langfristig besteht die Gefahr von Verspannungen und Arthrose.



SO ERKENNST DU, OB DIE KRALLEN ZU LANG SIND

Das mit dem Blatt unter den Krallen durchführen ist oft ein Trugschluss. Denn je nachdem wie der Hund die Pfotenstellung bereits angepasst hat, passt das Blatt unten durch und die Krallen sind doch zu lang. Erst recht, wenn man bedenkt, dass der Hund die Pfote beim Laufen meist auch noch etwas abrollt. Deshalb gibt es bessere Möglichkeiten, die Krallenlänge zu überprüfen.

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Ein erstes Indiz für eine zu lange Kralle ist, dass diese über den oberen Ballenrand hinaus ragt (siehe dazu auch „Die Hundepfote„)

Zusätzlich kannst du die Krallenlänge im Stand kontrollieren. Dabei muss dein Hund mit der Pfote gerade auf einem harten Boden stehen.

In dieser Stellung dürfen die Krallen den Boden nicht berühren und die Zehengelenke dürfen nicht hochgedrückt werden

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Hier sieht man den Unterschied
bei den Hinterpfoten ganz deutlich

Anschliessend vergleichst du die Pfotenstellung auf einer weichen Unterlage wie Teppich oder Sand.

Gibt es keine Veränderung, haben die Krallen die richtige Länge.
Ist die Pfotenstellung deutlich anders, weil die Krallen nun im Teppich versinken können, weist dies auf zu lange Krallen hin.

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Es gibt aber auch Krallen, die sich aufgrund der Pfotenstellung nicht mehr nach unten wölben sondern mehr oder weniger gerade nach vorne wachsen.

Hier entsteht im Stand schnell der Eindruck, dass sie die richtige Länge haben. Schaut man sich jedoch die Krallen auf diesem Bild an, erkennt man wie diese und und somit auch die Zehengelenke seitlich gedrückt werden.

Deshalb ist eine weitere wichtige Kontrolle wie der Hund seine Pfoten beim Laufen benutzt. Rollt er diese locker ab oder setzt er sie relativ flach auf, oft noch mit einem seitlichen Wegdrücken der Zehengelenke, so sind die Krallen eindeutig zu lang. Oft hört man auf Holzböden auch ihr Klack-Klack-Klack und das seitliche Wegrutschen der Krallen.


Dies alles immer im Vergleich zur normalen Zehenstellung des Rassentypus.


SO ERREICHST DU WIEDER DIE RICHTIGE KRALLENLÄNGE

Die gute Nachricht:  du kannst die Krallen auch wieder auf die gewünschte Länge einkürzen. Es braucht jedoch Zeit und eine langsame Annäherung, damit du den empfindlichen inneren Teil der Kralle nicht verletzt.

pfoten_kralle_teamschule


Denn zusammen mit der äusseren Länge wächst auch der durchblutete Teil im Innern der Kralle, das sogenannte Leben, kontinuierlich weiter. Ein sofortiges Einkürzen der Kralle auf die gewünschte Länge ist dadurch nicht möglich, ohne dass es zu Verletzungen und Blutungen kommt.

Aber es gibt eine Möglichkeit, die Krallen trotzdem und unblutig kürzer zu bekommen,

Hierzu kürzt du die Krallen alle 2 bis 5 Tage immer wieder ein kleines Stück. Und zwar so wie in der Grafik gezeigt, Dabei sorgt insbesondere der senkrechte Schnitt dafür, dass sich der innere Teil zurückzieht.

SO ERKENNST DU, WO DER DURCHBLUTETE TEIL BEGINNT

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Bei den hellen Krallen siehst du gut wo der durchblutete Bereich beginnt. Denn er schimmert rosa durch.

Hier kann du die Krallen relativ gefahrlos alle 3-5 Tage bis kurz vor diesen Bereich einkürzen. Dies wiederholst du solange bis die Krallen wieder die gewünschte Länge haben (was bei den hinteren zwei Krallen auf dem Bild bereits der Fall ist).

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist krallenschleifen_mitte1.jpg.

Bei schwarzen Krallen hingegen ist es sicherer, wenn du diese nur um ca. 1-2 mm einkürzt, dafür alle 2 bis 3 Tage.

An dem hellen Fleck in der Mitte der Kralle, der nach und nach immer grösser wird, erkennst du gut, wenn du dich dem inneren, durchbluteten Bereich näherst.

Ferner kannst du dir die Kralle im ungekürzten Zustand von der Seite / unten anschauen.

Unweit vom rot markierten Knick beginnt der durchblutete Teil. Auf der Unterseite erkennst du auch, dass die Spitze (der Teil vor dem Knick) anders aufgebaut ist wie wie der Rest der Kralle.

WENN DU ZU TIEF GESCHNITTEN HAST

Schneidest du aus Versehen doch einmal zu weit, so ist das zwar schmerzhaft, aber nicht gefährlich. Es blutet in der Regel auch nicht stark  wenn du nicht mitten ins Leben geschnitten hast. Blutstillen und desinfizieren reicht dann normalerweise aus.

Edit 2018:
Mittlerweile habe ich erfahren, dass die Krallen unter Narkose bis ins Leben zurückgeschnitten und verödet werden können. Dies ist sicherlich eine Möglichkeit, die Krallen beim ersten Mal schnell zu kürzen, damit die Pfoten entlastet werden. Danach sollte dies aber durch regelmässige Pflege nicht mehr notwendig sein. 


SELBER KÜRZEN ODER?

Traust dich nicht selber die Krallen zu kürzen oder möchtest du, beim ersten Mal Jemandem dabei über die Schulter schauen, dann frag doch deinen Tierarzt oder eine Hundecoiffeuse ob sie dir zeigen können, wie sie die Krallen schneiden.

Beachte aber, dass nicht jeder TA auf’s Krallenschneiden spezialisiert ist. Bei der eingangs erwähnten Bulldogge wurden die Krallen zum Beispiel regelmässig durch den TA geschnitten aber eben so, dass sich das Leben nicht zurückgezogen hat.

Mehr über die Pfoten und die vielfältige Nutzung Krallen erfährst du im Artikel „Die Hundepfote„.


WERKZEUGE FÜR DIE KALLENPFLEGE

Auf dem Markt finden sich unterschiedliche Instrumente zur Krallenkürzung. Die bekanntesten sind:

  • die Krallenschere
  • den Nagelclipser
  • die Guillotinenschere
  • die Feile oder der Dremel

Welches dieser Hilfsmittel für dich und deinen Hund ideal ist, probierst du am Besten aus. Denn nicht jedes Schneidinstrument liegt Jedem gleich gut in der Hand. Und auch der Hund hat seine Vorlieben und Aversionen.

Aber egal, für welches Werkzeug du dich am Ende entscheidest. Wichtig ist, dass es von guter Qualität und scharf ist.

DIE KRALLENZANGE

krallenschere

Die Krallenzange ist wohl das bekannteste Schneidwerkzeug für die Krallen. Idealerweise ist sie mit einem seitlichen Begrenzer ausgestattet, damit der Schnitt nicht zu tief geht.

+  Die Krallen sind schnell um die gewünschte Länge gekürzt
–   Der Hund verspürt ein leichtes Quetschen und es besteht
schneller die Gefahr mal zu tief zu schneiden

DER NAGELCLIPSER

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Den Nagelclipser gibt es in unterschiedlichen Grössen. Er ist aber trotzdem nicht für alle Krallendicken geeignet.

+  Die Kralle ist schnell um die gewünschte Länge gekürzt
–   Nicht für alle Krallenstärken geeignet
– Die Handhabung muss geübt werden

DIE GUILLOTINSCHERE

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Der Name sagt bereits, nach welchem Prinzip hier der Nagel gekürzt wird. Denn wie bei einer Guillotine wird die Krallenspitze durch ein scharfes Messer durchtrennt.

+  Die Kralle wird nicht gequetscht und schnell geschnitten
–   Die Handhabung muss geübt werden

DIE NAGELFEILE

feile

Bei nicht zu dicken Nägeln kann auch eine Nagelfeile für Acrylnägel verwendet werden. Ich benutze diese bei Jason zum Beispiel für die Daumenkrallen und den Feinschliff ganz am Ende.

+  Sie ist gut kontrollierbar und leise
–   Es dauert länger, gerade bei dicken, harten Nägeln

DER DREMMEL

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Mit der Feile (manuell oder elektrisch) geht das Krallenkürzen zwar etwas länger, dafür kann immer wieder kontrolliert werden, wie viel noch gekürzt werden darf…auch bei schwarzen Krallen.

+  Kein Quetschen, für alle Krallenstärken geeignet,
geringes Risiko für Verletzungen, glatte Krallenränder
–   Training zur Angewöhnung notwendig,
– Bei zappeligen Hunden Gefahr des Abrutschens
– Das Kürzen braucht mehr Zeit und die Kralle wird warm
(deshalb immer nur 2-3 Sek an der gleichen Kralle feilen)

Vorsicht bei Langhaarhunden, damit sich die Haare nicht im Aufsatz der elektrischen Feile oder Dremmel verfangen. Gut geeignet sind hier elektrische Feilen, welche eine Schutzkappe besitzen, bei denen nur die Krallen reinpassen. Alternativ kann man aber auch die Haare nass machen und zurückstreichen oder einen Nylonstrumpf über die Pfote ziehen, so dass nur die Krallen rausschauen.

Edit 2020
Inzwischen benutze ich einen Dremel. Hier bleibt die Leistung dank des Stromanschlusses einerseits immer gleich und er ist generell stärker und somit schneller.
Daneben ist aber auch der obere wieder im Einsatz. Ich habe aber den Standard-Aufsatz jedoch durch den des Dremmels ersetzt. Dadurch ist er in Leistung vergleichbar mit dem Dremel. Und so halten auch die Batterien deutlich länger

DAS KRALLENBRETT

Hunde, welche trickerfahren sind, kann man auch beibringen, die Krallen selbstständig an einem Kratzbrett zu wetzen. Eine etwas luxeriösere Variante ist diese Kratzkiste

+  Das Kratzbrett ist kostengünstig
–   Bei hektischen Hunden kann es zu Verletzungen kommen
– Für die Hinterbeine ist es schlechter geeignet

SO GEWÖHNST DU DEINEN HUND AN DIE KRALLENPFLEGE

Am Besten gewöhnst du bereits deinen Welpen daran, sich die Pfoten und Krallen anschauen und mit einem Gegenstand berühren zu lassen, lange bevor ihr es wirklich braucht.

Wenn du dann das erste Mal schneidest, empfiehlt es sich, erst einmal nur eine Kralle zu kürzen und dies möglichst weit vorne und erst später oder am folgenden Tag die nächste. Wenn du jeden Schnitt auch noch möglichst hochwertig belohnst, ist auch bei ängstlichen Hunden schnell eine positive Verknüpfung erreicht.

SO GEWÖHNT SICH DEIN HUND AN DIE ELEKTRISCHE FEILE

Da ich selbst einen Hund habe, der sich die Pfoten ungern berühren lässt und schon beim Anblick der Krallenzange zur Dramaqueen wurde, ohne dass ich ihn je verletzt hätte, musste ich mir etwas einfallen lassen. Denn jetzt mit 8 Jahren wurden seine Krallen immer länger.

Deshalb habe ich den Versuch mit der elektrischen Feile gewagt, hatte dabei aber auch etwas Respekt davor wie Jason reagieren könnte. Wie man auf dem Video sieht, haben wir es Beide überlebt und er kann inzwischen ganz gemütlich seinen Kauartikel geniessen…auch wenn er dafür lieber beide Pfoten zur Verfügung hätte 😀

Das Kürzen mit dem elektrischen Krallenschleifer habe ich in mehreren Teilschritten aufgebaut:

  1. Festhalten der Pfote
  2. Feilen mit einer normalen Nagelfeile
  3. Geräusch der elektrischen Feile neben seiner Pfote/Kopf
  4. Festhalten der Pfote und eine Kralle in das Krallenloch stecken ohne dass die Feile läuft

Und am Ende habe ich dann alles zusammengesetzt.

Am Schlimmsten am Ganzen blieb für Jason aber immer das Pfotenfesthalten und das Herausdrücken der Kralle, egal wie lange wir schon geübt hatten. Der Durchbruch war, dass ich ihm irgendwann sagte, dass ich nun seine Pfote festhalten werde und solange mit dem Weitermachen gewartet habe, bis er die Pfote nicht mehr wegzog. Und schon nach ein paar Mal üben war er sehr viel entspannter.

Das geht aber natürlich wirklich nur, wenn der Hund nicht Angst vor der Berührung hat und er das Berühren und Festhalten bereits aus anderen Zusammenhängen kennt.

Das eigentliche Feilen habe ich am Anfang noch mit Maulkorb abgesichert, da Jason doch auch mal abschnappen kann, wenn ihn etwas ziept…und leider ist er da ein kleines Mimöschen; Er hätte zwar nie gebissen, aber mein Kopf wäre in dem Moment doch etwas nahe 😉 

Und so haben wir die Krallen immer in kurzen Sequenzen nach und nach kürzer gefeilt.


Stine Hansen hatte eine super Idee , wie sie ihren Hund ans Krallenknipsen heranführen konnte.

KRALLEN SCHNEIDEN war bei uns immer ein Problem. Heute hatte ich nun DIE Idee!

Ich hab mir meinen Mini-Seitenschneider genommen, etliche Zahnstocher aus Holz, dazu eine gute Portion Trockenfutter. Dann hab ich mich auf den Boden gesetzt, vorher noch für „Festbeleuchtung“ auf den Punkt gesorgt. Dann hab ich angefangen, einen Zahnstocher mit dem Schneider zu zerteilen. Hundi kam sofort ran um zu schauen, was da so Spannendes vor sich geht.

Ich knipse, und gebe ein Leckerli. Dann nochmal und immer wieder. „Tolle Sache!“ denkt der Hund. Dann lass ich Pfötchen geben, und während ich die Pfote halte: Knips (natürlich erstmal nur den Zahnstocher!) + Leckerli.

Wieder etliche Wiederholungen. Irgendwann war dann die 1. Kralle fällig. Hundi war etwas irritert, aber das Spiel ging eine Weile weiter. Erstmal wieder einige Wiederholungen mit dem Zahnstocher, dann zwischendurch ab und an eine Kralle.
So haben wir heute beide Vorderpfoten geschafft.
Ganz ohne Stress, und der Hund hat sein Abendessen auch schon weg. Jetzt muss ich nur noch fegen..

Vielen Dank Stine, dass ich deine Idee hier verwenden darf 🙂


0-pfote5
Noch ist die richtige Länge
nicht ganz erreicht

Krallenpflege den Hunden und ihrem Bewegungsapparat zu liebe.

© 2016 – Teamschule – Monika Oberli

16 Gedanken zu “Krallenpflege beim Hund

  1. Pingback: Die Hundepfote | TeamSchule für Mensch und Hund

  2. Lieben Dank für den tollen Artikel. Wir haben einen 5 Monate alten Welpen und üben fleißig das Krallenschneiden und kommen auch gut voran. Wenn die kleine Maus auf einem harten Untergrund steht, kommt definitiv keine Kralle auf den Boden (mind jeweils einen Millimeter) Dennoch hören wir sie, wenn sie über das Parkett läuft. Sind die Krallen noch immer zu lang?

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    • Vielen lieben Dank, Maja

      Wenn du es noch hörst, vermute ich, dass sie immer noch ein wenig zu lang sind. Hast du es dir auch schon auf einem Teppich angeschaut?

      Ausserdem ist der 1 Millimeter sehr schnell wieder nachgewachsen und du musst viel häufiger nachschneiden. Aber lass dir Zeit.

      Gruss Monika

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  3. Vielen Dank für den sehr informativen, hilfreichen Bericht. Das Krallenkürzen war hier immer ein echtes Drama, mit Knurren, Flucht und großer Aufregung. Ich habe jetzt einen Dremel ausprobiert und nach ein paar Tagen Training bei unserem Veteran schon 2 Pfoten geschafft. Ist noch etwas Arbeit, weil die Krallen recht lang sind und ich mich langsam rantasten muss, aber wenigstens geht das jetzt ganz ohne Stress vonstatten. Er bekommt für jeden Nagel etwas Köstliches, oder darf zur Ablenkung eine Schüssel auslecken.
    Vielen Dank, diese tolle Anleitung hat mir wirklich sehr geholfen !

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  4. Pingback: Krallen schneiden - Yellowstone Australian Shepherds

  5. Der Artikel gefällt mir sehr gut.Ich würde es bei meiner Hündin gerne mal mit dem Krallenbrett probieren.Wo kann ich das denn kaufen?Ha im Internet nichts gefunden.

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  6. Vielen Dank für diesen Artikel. Leider hat mein Hund nun doch Arthrose bekommen. Er hat lange Krallen, die wir einmal im Monat beim Tierarzt kürzen lassen, leider war das wohl zu selten.
    Der Tierarzt hat nun vorgeschlagen, unter Narkose seine Krallen zu schneiden und den blutigen Teil/Leben zu veröden.
    Haben Sie vielleicht Erfahrungen damit und wissen Sie, ob das Problem mit den langen Krallen sich dann bessert? Wahrscheinlich macht es die Arthrose nicht rückgängig, aber vielleicht hilft es ja gegen seine Schmerzen beim Laufen?
    Danke!

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    • Hallo Hans
      Das mit der Arthrose tut mir leid und ich hoffe, das Krallenkürzrn bringt ihm etwas Erleichterung.
      Ich selbst habe mit dem Zurückschneiden ins Lebende und Veröden keine Erfahrung, habe nur schon gehört, dass es gemacht wird. Danach wachsen die Nägel meines Wissens aber wieder ganz normal weiter und müssen weiterhin geschnitten werden.
      Hast du denn selbst schon versucht, die Krallen selbst so lange Stück für Stück zu kürzen bis sie die richtige Länge erreicht haben? Dann müsstest du deinen Hund nicht narkotisieren lassen. Wenn du es nicht selber machen kannst, schau doch, ob du einen Hundefriseur findest, der das macht.
      Alles Gute für deinen Hund
      Monika Oberli

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  7. Sehr gute Tipps weiter so! Wir haben vor längeren auch einen Bericht über die Krallenschere und das Krallenschneiden verfasst. Es ist sehr wichtig jeden Monat die Krallen zu kürzen.

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  8. Hallo.
    Zuerst einmal vielen Dank für den tollen Artikel.
    Ich habe so einen Hund zuhause dessen Leben sehr weit vorne ist und ich alle 7 Tage die Krallen schneiden muss. Doch irgendwie hab ich den Eindruck, dass sich das Leben nicht zurückzieht. Vielleicht mache ich ja etwas falsch?
    Lg. Klara

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    • Vielen Dank Klara.
      Versuch doch mal, ob es besser wird, wenn du sie alle 2. Tag immer ein Stückchen weiter zurückschneidest. Und erst, wenn sie die gewünschte Länge haben, wieder auf den Intervall von 7 Tagen zurückgehst.

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  9. Danke für den tollen Artikel 🙂
    wo hast Du deine Krallenfeile her?
    Sie scheint sehr gut und leistungsstark zu sein.

    LG Petra

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    • Hallo Petra
      Vielen Dank für deinen Feedback zu meinem Artikel:)
      Ich verwende einen Oster Krallenschleifer und bin sehr zufrieden damit. Es reicht, den Schleifstein nach dem Benutzen unter fliessendem Wasser abzuspülen. Einzig bei den Batterien werde ich noch auf Akubatterien wechseln, weil es doch recht Strom braucht.
      Monika

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