Gedankensplitter – Es hat immer einen Grund…

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Ein Hund muss nicht jedem Anderen „Hallo sagen“ (machen wir ja auch nicht). Und schon gar nicht, wenn das Gegenüber ganz klar signalisiert, dass er keinen direkten Kontakt möchte.

Auch ein Welpe braucht  dies nicht. Im Gegenteil, wenn du möchtest, dass dein Hund später entspannt an anderen Hunden vorbeigehen kann, machst du es ihm leichter, wenn er möglichst früh lernen darf, dass er nicht jeden Hund begrüssen muss. Auch ist es immer besser auf eine Begegnung zu verzichten als eine schlechte zu riskieren…sei es weil dein Welpe bereits müde ist oder das Gegenüber doch nicht so freundlich ist, wie sein Besitzer sagt.

Und noch immer ist die Regel Nr. 1 bei Hundebegegnungen: Ist der andere Hund an der Leine, dann lass deinen Hund nicht zu ihm hin (dabei muss der Hund nicht zwingend an der Leine geführt werden. Es reicht, wenn der Besitzer seinen Hund zu sich ruft und neben sich behält).

Und Regel Nr. 2: Diskutiere nicht mit ihm, weshalb und belehre ihn auch nicht.

Denn egal, was der Grund ist, dass der Besitzer keine direkte Begegnung möchte, es liegt nicht an uns, dies zu bewerten. Wir kennen weder das Team noch weshalb der Besitzer so entschieden hat.

Und nein „Meiner macht nichts“ ist kein guter Grund, seinen Hund nicht zu sich zu rufen. Vielleicht stimmt dies ja. Aber sehr oft ist es eher die beschönigte Version für „er hört eh nicht, dann kann ich es auch gleich lassen“.

Und gleichzeitig zeigt man nicht nur wenig Respekt dem anderen Team gegenüber, das Risiko ist auch gross, dass der andere Hund „was macht“. Für beide Hunde eine schlechte Lernerfahrung.

Genauso wenig sinnvoll sind Diskussionen oder Hinweise, dass der Besitzer damit alles schlimmer machen würde. Erstens stimmt dies nicht und zweitens hinterlässt solches nur schlechte Gefühle bei Allen.

WIE MACHST DU ES RICHTIG?
Nimm deinen Hund zu dir, wenn du siehst, dass dir ein anderes Team mit Hund entgegenkommt und leine ihn ggf an. Ist der andere Hund unangeleint und dein Hund friedlich mit anderen Hunden, dann entscheide je nach Situation und in Absprache mit dem anderen HH, ob ihr sie zusammenlassen wollt.

Mit diesem Verhalten trägst du dazu bei, dass das entgegenkommende Team sich sicher fühlt und es die Chance auf eine weitere gute Begegnung hat.

Deshalb, dein Verhalten entscheidet, ob es für alle eine gute Begegnung wird und nicht derjenige, der sich gegen einen direkten Kontakt entschieden hat.

(c) 2016/2020 TeamSchule – Monika Oberli

 

 

 

 

 

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