Meine Philosophie

Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen enstehen, die davon betroffen sind!  Marian Anderson

2.Advent1Jedes Mensch-Hund-Team ist einmalig! Und weil dem so ist, gibt es – genau so wenig wie DAS Hundeverhalten – DIE Ausbildungsmethode, die allen gerecht werden kann. Immer muss das Training auf das jeweilige Team, seine Vorgeschichte und Möglichkeiten abgestimmt sein.

Den  richtigen Weg dafür mit Ihnen zusammen zu finden und diesen gemeinsam zu gehen, ist das Ziel all meiner Trainings. Wenn dann noch ihr Engagement und Ihre Bereitschaft dazu kommt, das Gelernte zu Hause umzusetzen, steht einem erfolgreichen Training nichts mehr im Weg.

Wichtig ist mir dabei aber auch, dass die Arbeit mit unseren Hunden von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt ist.

 

Deshalb gelten in der TeamSchule auch die folgenden Regeln:

  • Wir wissen, wie Hunde lernen und sind deshalb in der Lage, unsere Hunde artgerecht auszubilden
  • Wir unterstützen unsere Hunde mit positiven Motivationsmitteln (Zuwendung, Futter-, Spiel- u.a. Belohnungen)
  • Wir arbeiten ohne Gewaltanwendung oder Schmerzeinwirkungen, auch Leinenrucks sind tabu
  • Wir kommunzieren auf eine Art und Weise, die unsere Hunde verstehen können
  • Wir setzen unseren Hunden klare Grenzen und halten uns selbst auch daran
  • Wir erwarten nichts von unseren Hunden, das sie nicht (oder noch nicht) zu erbringen in der Lage sind
  • Wir wollen, dass unsere Hunde mitdenken und sie nicht einfach nur zu reinen Befehlsempfängern degradieren
  • Wir achten die Persönlichkeit und Würde von Mensch und Tier

Positives Motivieren bedeutet aber nicht, dass im Zusammenleben mit unseren Hunden keine durch uns gesetzten Regeln gelten. Ganz im Gegenteil:

Soll der Hund ein angenehmer Begleiter werden, der freundlich mit anderen Tieren und Menschen umgeht, sich bei Tisch zu benehmen weiss und kommt, wenn wir ihn rufen, dann müssen wir ihm zeigen, was wir wollen und was nicht. Dazu sind aber keine Starkzwangmittel oder andere schmerzzufügende Mittel, sondern lediglich ein konsequentes Vermitteln dessen notwendig, was der Hund darf und was nicht.

Denn eines darf nie vergessen werden: Am anderen Ende der Leine ist ein Lebewesen, das genau wie wir Gefühle, Bedürfnisse und Schmerzen kennt. Diese können und dürfen wir nicht einfach ausser Acht lassen, nur weil wir ein bestimmtes Trainigsziel vor Augen haben, das im Augenblick vielleicht noch nicht seines ist.

Und last but not least: Der Hund soll Freude daran haben mit seinem menschlichen Partner zusammen zu arbeiten und beide sollen sich auf die Stunde in der Hundeschule freuen.

Wenn wir diese gegenseitige Achtung, Respekt und Vertrauen den Teams in unserer Hundeschule vermitteln können, dann sind wir schon ein grosses Stück weiter auf dem Weg zu einem Umgang mit unseren Tieren, wie ihn sich bereits Franz von Assisi vorgestellt hat:

Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir.
Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir,
also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder.

Bestenfalls brauchen Sie mich dann nicht mehr und sind rundherum ein zufriedener Hundebesitzer – aber falls Sie sich gerne mit Ihrem Hund weiterbeschäftigen wollen, dann sind jederzeit herzlich willkommen.

© 2007 (2020) – Teamschule – Monika Oberli